FBS aktuell
Nächste Friedhofsführungen am Donnerstag, dem 26. Januar 2012
Der Friedhofs- und Bestattungsbetrieb der Landeshauptstadt Saarbrücken lädt im Jahr 2012 am letzten Donnerstag im Monat alle Interessierten zu Friedhofsführungen auf dem Hauptfriedhof, dem Waldfriedhof Burbach und dem Friedhof Dudweiler ein.
Die nächsten Führungen starten am Donnerstag, 26. Januar um 14.30 Uhr auf den genannten Friedhöfen.
Im Dezember 2011 entfällt die Führung wegen Weihnachten.
Die Friedhofsleiter informieren und beraten vor Ort kompetent über verschiedene Bestattungsmöglichkeiten und Grabarten, z. B. über die Beisetzung in unter- und oberirdischen Grabkammern, in Urnenwänden, Urnenthemenparks, Urnengemeinschaftsanlagen, Baumgräbern oder Waldgräbern.
Treffpunkt ist auf dem Friedhof Dudweiler an der neuen Einsegnungshalle, auf dem Waldfriedhof Burbach an der Einsegnungshalle und auf dem Hauptfriedhof am Friedhofseingang Metzer Straße.
Nähere Informationen:
Hauptfriedhof - Tel. 0681 954 5051
Friedhof Dudweiler u. Waldfriedhof Burbach - Tel. 0681 872 699
Nächste Führung durch Saarbrücker Krematorium am 27. Januar 2012
Der Friedhofs- und Bestattungsbetrieb der Landeshauptstadt Saarbrücken (FBS) lädt auch in diesem Jahr alle Interessierten am letzten Freitag eines Monats von 15 bis 17 Uhr zu einer Führung durch das Saarbrücker Krematorium auf dem Hauptfriedhof ein.
Die nächste Führung findet am Freitag, 27. Januar 2012 statt. Parkplätze für Besucher der Veranstaltung stehen auf dem Parkplatz an der Metzer Straße zur Verfügung. Im Dezember 2011 entfällt die Führung wegen Weihnachten.
Die Führungen wurden schon im vergangenen Jahr veranstaltet, damals feierte das Saarbrücker Krematorium sein 80-jähriges Bestehen. Aufgrund des großen Interesses und der durchweg positiven Resonanz, entschlossen sich die Verantwortlichen die Führungen auch in diesem Jahr fortzusetzen.
Weitere Informationen: Leiter des Krematoriums, Karl-Heinz Schuh, Tel. 0681/905 4315.
Neue Urnenwandanlage auf dem Hauptfriedhof
Der Friedhofs- und Bestattungsbetrieb der Landeshauptstadt Saarbrücken bietet auf dem Hauptfriedhof eine weitere Urnenwand zur Urnenbeisetzung an.
Die neue Anlage wurde in der Nähe der Alten Einsegnungshalle errichtet und besteht aus vier Flügeln,die aus einem rötlich-braunen Kunststein bestehen. In jedem Flügel sind insgesamt fünfzehn Urnenstandardkammern integriert (insg. 60 Kammern). Die Verschlussplatten der Kammern, die jeweils zwei Urnen aufnehmen können, bestehen bei 48 Kammern aus farblich harmonierendem grauen Granit und bei 12 Kammern aus einer Glasverschlussplatte, die künstlerisch gestaltet wurde. Hier können Namen und Lebensdaten der/des Verstorbenen angebracht werden.
Das Umfeld der Anlage wurde modelliert und derart gestaltet, dass dort an bestimmten Stellen die Ablage von Blumen und Gestecken möglich ist. Da bei der Urnenwandanlage die Grabpflege entfällt, bietet sich diese Bestattungart besonders für Menschen an, deren Angehörige weit entfernt wohnen oder die alleinstehend sind.
Haben Sie Fragen zu Preisen, Vorsorgekauf oder dem Nutzungsrecht, so erhalten Sie von unseren kompetenten Mitarbeitern unter folgenden Nummern nähere Informationen.
Tel. 0681 905 4289
Hotline: 0800 999 8001
E-Mail: fbs@saarbruecken.de
Erster Memoriam-Garten in Saarbrücken ist eröffnet
Der erste Memoriam-Garten in Saarbrücken wurde am 6.Sep.2011 auf dem Friedhof Dudweiler,Feld U 007 (Mittlerer Eingang) eröffnet.
Ein Memoriam-Garten ist ein besonderer Ort auf dem Friedhof, der in seiner anspruchsvollen Gestaltung an einen Garten erinnert. Gräber und Rahmenbepflanzung bilden eine harmonische Einheit. Das ganze Feld wird vom Friedhofsgärtner von Anfang an fertig angelegt und gärtnerisch gepflegt. Jeder Verstorbene wird mit seinem Namen und seinen Lebensdaten genannt, eine namenlose Bestattung gibt es nicht. Die Pflege der Anlage muss nicht durch die Hinterbliebenen übernommen werden, da eine Grabpflege durch die Dauergrabpflege Treuhandstelle Saarbrücken über die gesamte Laufzeit des Nutzungsrechtes übernommen wird..
Angeboten werden auf dem „Memoriam-Garten“ Grabfeld folgende Grabarten: Urnengemeinschaftsgrabstätten mit Gemeinschaftsdenkmal 2.040,15 €, Urneneinzelgrabstätten mit Schriftplatte 2968,35 €, Urneneinzelgrabstätten mit Stele 3.200.40 €, Urneneinzelgrabstätten mit kugelförmigem Denkmal 3.309,60 € und Urnendoppelgrabstätten mit stehendem Grabma. Dazu kommt die Grabnutzungsgebühr für 20 Jahre in Höhe von 400 € sowie die Bestattungsgebühren von 1.200 €. Beigesetzt werden können alle Einwohner der Landeshauptstadt Saarbrücken.
Nähere Informationen zum Memoriam-Garten erhalten Sie über: FBS. Bahnhofstraße 32. Saarbrücken, Tel. 0681 905 4289, Friedhof Dudweiler Tel. 06897 99723 oder Hotline Tel. 800 999 8001
Die Reservisten-Kameradschaft Burbach saniert die Kriegsgräber auf dem Burbacher Waldfriedhof
Im Rahmen der erst kürzlich abgeschlossenen Patenschaft zur Übernahme der Pflege der Kriegsgräber auf dem Waldfriedhof Burbach durch Reservisten-Kameradschaft Burbach wurden in einem ersten Arbeitseinsatz im dem Grabfeld 46, Ehrenanlage des Waldfriedhofes Burbach, 36 Grabsteine durch die Mitglieder des Vereins freigelegt, gereinigt und neu ausgerichtet. Daneben wurde auch der Zugang zum Gräberfeld wieder in Ordnung gebracht. In einem zweiten Arbeitseinsatz wurde am 3. Sep. 2011 nun eine Ehrenplatte auf einem dafür neu gesetzten Sockel angebracht.
Der FBS unterstützte die Arbeit der Reservisten-Kameradschaft Burbach mit dem für die Durchführung erforderlichen Arbeitsmaterial.
Verwaltung des Friedhofs- und Bestattungsbetriebs jetzt in der Bahnhofstraße 32
Der Friedhofs- und Bestattungsbetrieb der Landeshauptstadt Saarbrücken (FBS) ist seit Montag, 17. Januar, in neuen Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße 32 für Bürgerinnen, Bürger und Dienstleister erreichbar.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unter ihren bisherigen Telefonnummern erreichbar, auch die Service-Hotline (0800) 999 8001 bleibt rund um die Uhr geschaltet.
Friedhof Gersweiler darf nur mit Erlaubnis befahren werden
Der Friedhofs- und Bestattungsbetrieb der Landeshauptstadt Saarbrücken (FBS) wird künftig auf dem Friedhof Gersweiler verstärkt die Einfahrerlaubnis der Friedhofbesucher kontrollieren, die den Friedhof mit einem Pkw befahren. Hintergrund dieser Maßnahme sind verstärkte Beschwerden über das unerlaubte Befahren der Friedhöfe. Häufig wurde auch zu schnell gefahren. Außerdem wurde mittels Kanistern unerlaubt Wasser aus den Zapfstellen entnommen oder Haus- und Sperrmüll in den Containern auf dem Friedhof entsorgt. Um den Missständen in Zukunft entgegenzuwirken, hat der FBS einen Wachdienst mit der Durchführung der Kontrollen beauftragt. Bei schweren Verstößen behält sich der FBS vor, Anzeige zu erstatten.
Kunsthistoriker promovierte über Saarbrücker Hauptfriedhof
Der Kunsthistoriker Dr. Rainer Knauf hat seine Doktorarbeit über den Saarbrücker Hauptfriedhof geschrieben. Die Studie mit dem Titel „Zivile und militärische Friedhofs- und Grabmalgestaltung im 20. Jahrhundert – Der Saarbrücker Hauptfriedhof 1912-1959“ ist nun im Conte Verlag erschienen.
Mit dem Buch liegt erstmals eine wissenschaftliche Publikation mit zahlreichen Bildern über den Saarbrücker Hauptfriedhof vor. Eine Besonderheit, so Dr. Knauf, sei die Gestaltung der militärischen und zivilen Gräber, da der Friedhof als großstädtischer Zentralfriedhof geplant war, dann aber 1914 als Gefallenenfriedhof eröffnet wurde. Die Studie attestiert dem Hauptfriedhof, ein Sepulkraldenkmal und eine bedeutende Friedhofsanlage in Südwestdeutschland zu sein. Das Wort Sepulkral entstammt dem Lateinischen und kann mit Grab übersetzt werden.
Prof. Dr. Reiner Sörries, Direktor des Museums für Sepulkralkultur, schrieb das Geleitwort zu dem Buch. Dort heißt es, der Saarbrücker Hauptfriedhof nehme eine „Schlüsselstellung“ innerhalb der „deutschen Friedhofslandschaft“ ein. Nicht zuletzt wegen der Bestrebung, eine „Verbindung von Friedhof und Natur zu erreichen“.
Weitere Informationen: „Zivile und militärische Friedhofs- und Grabmalgestaltung im 20. Jahrhundert – Der Saarbrücker Hauptfriedhof 1912-1959“, Conte Verlag Saarbrücken, 366 Seiten mit rund 600 Abbildungen, 32 Euro. Unter anderem erhältlich beim Friedhofs- und Bestattungsbetrieb der Landeshauptstadt Saarbrücken, Richard-Wagner-Straße 52-56, Tel. (0681) 905-4289.
Friedhof Ensheim: Beisetzung in Tiefgräbern ab sofort wieder möglich.
Der Friedhofs- und Bestattungsbetrieb der Landeshauptstadt Saarbrücken (FBS) bietet auf dem Friedhof Ensheim ab sofort wieder die Beisetzung im Tiefgrab an.
Im Jahr 2001 wurden in Ensheim die letzten Tiefgräber belegt. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit im Erweiterungsgelände des Friedhofs war es nicht möglich, dort ein Tiefgrabfeld anzulegen.
Der FBS hat nun den Wunsch der Bevölkerung nach neuen Tiefgrabstätten aufgegriffen und in Feld 11 einen Bereich abgetrennt, in dem 25 Tiefgräber angelegt werden. Hier können zwei Beisetzungen übereinander erfolgen.
Die Grabnutzungsgebühr an einer Tiefgrabstätte beträgt für 20 Jahre 1.340 Euro mit der Möglichkeit einer jährlichen Verlängerung, auch per Einzugsermächtigung. Dazu kommt die Bestattungsgebühr in Höhe von 1.925 Euro.
Weitere Informationen unter Tel. 0681/905-4289.
Historische Familiengrabstätte restauriert
Der Friedhofs- und Bestattungsbetrieb (FBS) der Landeshauptstadt Saarbrücken hat die wertvolle historische Grabstätte der Familie Kiessel auf dem St. Johanner Friedhof restauriert. Das „Ädikula“-Grabmal, was übersetzt so viel bedeutet wie „kleiner Bau“, besteht aus zwei vorgelagerten Säulen und schließt an der Spitze mit einem Dreiecksdach ab. Den höchsten Punkt des stark verzierten Sandsteinbaus bildet ein Kreuz. An der Frontseite sind schwarze Granitplatten mit den Namen der verstorbenen Mitglieder der Familie Kiessel angebracht.
„Hier hat der FBS eine weitere wertvolle Grabanlage restauriert und somit vor dem Zerfall bewahrt“, so Werkleiter Uwe Kunzler. Die Restaurierungskosten in Höhe von rund 30.000 Euro werden durch die Umwidmung des Grabmals in eine Urnengemeinschaftsanlage refinanziert. Dazu wird ein zusätzliches Pult aus Sandstein auf die Grabanlage gesetzt. Auf einer abdeckenden Glasplatte werden die Namen und Lebensdaten der Verstorbenen verzeichnet.
Der St. Johanner Friedhof verfügt über viele weitere historische Grabstätten. Die Grabmalkultur des frühen 20. Jahrhunderts ist noch erhalten. Eine besonders eindrucksvolle Schauwandreihe von historischen Grabanlagen findet sich etwa in Feld 5.
Weitere Informationen: Landeshauptstadt Saarbrücken, Friedhofs- und Bestattungsbetrieb, Tel. (0681) 905-4289.
FBS bietet Kalender „Im Garten der Engel“ mit Fotografien von Saarbrücker Friedhöfen an.
Der Saarbrücker Fotograf Rainer Kessler hat eine Vielzahl von Engelsfiguren auf den Friedhöfen St. Johann, Dudweiler und dem Waldfriedhof Burbach fotografiert. In Zusammenarbeit mit dem FBS entstand ein beeindruckendes Bildwerk, das einzigartige ästhetische Momentaufnahmen der Saarbrücker Friedhöfe zeigt. Rainer Kessler schrieb zu den Fotografien Gedichte, die die außergewöhnliche Wirkung des Kalenders noch verstärken.
Der hochwertige Kalender in DIN A3-Format ist in einer limitierten Auflage erschienen. Nur noch wenige Exemplare sind zum Preis von 19,95 Euro im Geschäftszimmer des FBS, Bahnhofstraße 32 zu erwerben.
Die Einnahmen fließen in die Restaurierung von denkmalgeschützten historischen Grabdenkmälern.
Nähere Informationen unter Tel. (0681) 905-4280.
Neuer Ort der Erinnerung für Angehörige von Verstorbenen ohne Grab
Der Leiter des Friedhofs- und Bestattungsbetriebes der Landeshauptstadt Saarbrücken (FBS), Uwe Kunzler, und der Leiter des Vereins Partnerschaft am Friedhof, Hubert Laubach, übergaben am Freitag, 29. Oktober am Informations- und Beratungszentrums des Hauptfriedhofs der Öffentlichkeit einen Gedenkstein.
Der Gedenkstein in der Form eines Findlings trägt die Inschrift: „Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.“ Zur Realisierung des Gedenksteins sagt der Vereinsvorsitzende Laubach: „Die Finanzierung dieses Projektes in Höhe von rund 6.000 Euro erfolgte durch den Steinmetzbetrieb Göllner GmbH, einem Mitgliedsunternehmen des Vereines, sowie durch Spenden unserer Mitglieder.“ Der Gedenkstein ist ein anonymes Grabmal. Dort können Trauernde allen Verstorbenen gedenken, für die keine eigene Grabstelle existiert. Damit wurde ein Platz geschaffen, an dem auch um Tote getrauert werden kann, wenn die Ruhefrist abgelaufen ist, die Person weit entfernt bestattet wurde oder der Bestattungsort nicht bekannt ist.
Der Verein Partnerschaft am Friedhof hat sich die Wahrung, Pflege und Förderung der saarländischen Friedhofs- und Bestattungskultur als Ziel gesetzt. Bereits im Jahre 2002 hat der Verein eine Grabanlage für ungeborene Kinder auf dem gleichen Friedhof errichtet und Rollstühle auf verschiedenen Saarbrücker Friedhöfen finanziert.
Kontakt zum Verein: Vorsitzender und Pressesprecher: Hubert Laubach, Vorsitzender und Pressesprecher, Bergstraße 27, 66130 Saarbrücken. E-Mail: info@partnerschaft-am-friedhof.de oder im Internet unter www.partnerschaft-am-friedhof.de.
Ab sofort Beisetzung in unterirdischen Grabkammern auf dem Waldfriedhof Burbach möglich
Der Friedhofs- und Bestattungsbetrieb der Landes-hauptstadt Saarbrücken bietet auf dem Waldfriedhof Burbach ab sofort die Beisetzung in unterirdischen Grabkammern an.
Diese neue Beisetzungsmöglichkeit erinnert an die unterirdischen Gruftbauten des ausgehenden 19. Jahrhunderts, wie sie heute noch auf dem Friedhof St. Johann und auch auf dem Burbacher Waldfriedhof vorhanden sind. Man kann diese Beisetzungsart als Renaissance früherer Bestattungskultur bezeichnen, insbesondere bei größeren Familiengrabstätten.
Innerhalb einer Bauzeit von nur drei Monaten sind insgesamt 122 unterirdische geschlossene Grabkammern aus Beton mit eingehängten Pflanztrögen in Feld 87 entstanden.
Gegenüber der konventionellen Erdbestattung bietet die Beisetzung in der unterirdischen Grabkammer viele Vorteile.
So ist die Grabstätte bereits mit Betontrittplatten eingefasst und die Zuwegung fertiggestellt, so dass das Grab sofort nach der Beisetzung gärtnerisch angelegt werden kann. Auch das Setzen des Grabmals oder von Grabplatten ist bereits kurz nach der Beisetzung möglich, da die Grabsteinfundamente bereits integriert sind und dadurch eine Fundamentierung durch den Steinmetz entfällt. Die üblichen Grabsenkungen treten hier nicht auf.
Das erstmalige Nutzungsrecht für Beisetzungen konnte auf 15 Jahre verkürzt und kann jederzeit individuell verlängert werden.
Die Grabkammern werden mit zwei unterschiedlichen Tiefen angeboten. In Feld 87a befinden sich 58 Kammern mit Doppeltiefe, hier können ähnlich wie in Tiefgräbern zwei Erdbeisetzungen übereinander erfolgen. In Feld 87 b wurden 64 Kammern mit Einfachtiefe gebaut. Hier kann jeweils eine Körperbeisetzung pro Stelle erfolgen.
In den unterirdischen Grabkammern sind sowohl Körper- als auch Urnenbeisetzungen möglich. Die Grabnutzungsgebühr der Kammern mit Einfachtiefe für 15 Jahre beträgt 1.455,00 Euro, mit Doppeltiefe 1.875,00 Euro. Auch der Erwerb mehrerer Kammern nebeneinander ist möglich. In diesem Falle beträgt die Gebühr für eine zweite oder dritte Kammer mit Einfachtiefe jeweils 1.230,00 Euro.
Dazu kommt die Bestattungsgebühr in Höhe von 1300,00 Euro für Körperbeisetzungen und in Höhe von 710,00 Euro für Aschebeisetzungen.
Selbstverständlich kann auch direkt eine gärtnerische Erstanlage oder Jahres- bzw. Dauergrabpflege (von 1 bis 15 Jahre) vereinbart werden. Dazu kann man individuelle Verträge mit dem Friedhofs- und Bestattungsbetrieb (FBS) oder der Dauergrabpflege-Treuhandstelle abschließen. Mustergrabanlagen vor Ort vermitteln einen Eindruck der verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten.
Weitere Informationen unter Tel. 0681/992850
Ab sofort Waldbestattung auf dem Saarbrücker Hauptfriedhof möglich
Der Friedhofs- und Bestattungsbetrieb der Landeshauptstadt Saarbrücken (FBS) bietet auf dem Hauptfriedhof ab sofort die Waldbestattung an. Dabei handelt es sich um eine Urnenbeisetzung in einem naturbelassenen Waldstück innerhalb des Friedhofes. In Feld 81 wurden zwei Bereiche für die neue Beisetzungsart geschaffen.
Auf einem liegenden Baumstamm neben dem Gräberquartier können auf Wunsch auch kleine Schilder mit den Namen der Verstorbenen angebracht werden.
Die Grabnutzungsgebühr an einer Waldgrabstätte beträgt für 20 Jahre 150 Euro. Dazu kommt die Bestattungsgebühr in Höhe von 1.150 Euro.
Trotz naturnaher Bestattung steht den Nutzern der neuen Bestattungsart die Infrastruktur des Friedhofes, das vorhandene Serviceangebot und eine günstige Verkehrsanbindung zur Verfügung.
Dritte Urnenwandanlage auf dem Friedhof Bischmisheim
Der Friedhofs- und Bestattungsbetrieb der Landeshauptstadt Saarbrücken hat auf dem Friedhof Bischmisheim eine dritte Urnenwandanlage gebaut. Auch die dritte Urnenwand findet man im Umfeld der Einsegnungshalle nahe der Friedhofsmauer.
Die Anlage besteht aus Betonwerkstein mit einer wassergestrahlten Natursteinoberfläche, die sehr gut zu dem Umfeld und der Kalksteinmauer im Hintergrund passt. Insgesamt bietet die Anlage Platz für 27 Urnenkammern, die jeweils zwei Urnen aufnehmen können.
Die Verschlussplatten für die Kammern bestehen aus farblich harmonierendem hellgrauen Granit. Das Besondere an diesen Verschlussplatten ist die nicht sichtbare, systemeigene Verschlusstechnik, die eine zusätzliche Diebstahlsicherung beinhaltet und eine größtmögliche Beschriftungsfläche bietet. Hier können Namen und Lebensdaten der/des Verstorbenen durch einen zugelassenen Steinmetzbetrieb angebracht werden.
Ein variables Nutzungsrecht von 20, 25 oder 30 Jahren kann nach Eintritt des Trauerfalls erworben werden, und später noch verlängert werden. Außerdem ist auch ein Vorsorgekauf möglich. Die Gebühr zur Nutzung einer Urnenstandardkammer für 20 Jahre beträgt 1.170 Euro.
Nähere Informationen unter Tel. 0681/8739441.
Neuerung auf Dudweiler Friedhof: Beisetzung in unterirdischen Grabkammern ab sofort möglich.
Der Friedhofs- und Bestattungsbetrieb (FBS) der Landeshauptstadt Saarbrücken bietet auf dem Dudweiler Friedhof ab sofort Beisetzungen in unterirdischen Grabkammern an.
In Feld 33 im Erweiterungsteil des Dudweiler Friedhofs entstanden während einer Bauzeit von vier Monaten 204 unterirdische, geschlossene Grabkammern aus Beton. Die Hinterbliebenen können die Gräber nach ihren Wünschen bepflanzen oder mit einer Platte abdecken.
"Diese neue Beisetzungsmöglichkeit erinnert an die unterirdischen Gruftbauten des ausgehenden 19. Jahrhunderts, wie sie heute noch auf dem Friedhof St. Johann und dem Burbacher Waldfriedhof vorhanden sind “, erklärt FBS-Werksleiter Uwe Kunzler. „Man kann diese Beisetzungsart als Renaissance früherer Bestattungskultur bezeichnen, insbesondere bei größeren Familiengrabstätten.“ Für 2010 plant der FBS weitere unterirdische Grabkammern auf dem Waldfriedhof Burbach und dem Friedhof in Ensheim.
Im Vergleich zu der konventionellen Erdbestattung bietet eine solche Beisetzung zahlreiche Vorteile: Da die Grabstätte bereits mit Trittplatten aus Beton eingefasst ist und die Wege zum Grab fertig gestellt sind, können die Angehörigen bereits kurz nach der Beisetzung gärtnerisch tätig werden. Die Grabfundamente wurden bereits integriert, daher entfällt die Fundamentierung durch den Steinmetz. Grabmäler und -platten können kurz nach der Beisetzung angebracht werden, die üblichen Grabsenkungen treten bei dieser Form der Bestattung nicht auf.
Analog zu den konventiellen Reihen- und Rasengräbern können Angehörige bei den Grabkammern zwischen zwei unterschiedlich großen Pflanzflächen wählen. Sechs Mustergrabanlagen vor Ort vermitteln ihnen einen Eindruck verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten.
In den unterirdischen Grabkammern sind sowohl Körper- als auch Urnenbeisetzungen möglich. Das erstmalige Nutzungsrecht für Beisetzungen beträgt 15 Jahre und kann jederzeit individuell verlängert werden. Die Grabnutzungsgebühr für 15 Jahre beträgt für beide Beisetzungsarten 1 455 Euro. Es ist möglich, mehrere nebeneinander liegende Kammern zu erwerben. In diesem Fall beträgt die Gebühr für eine zweite oder dritte Kammer jeweils 1 230 Euro. Hinzu kommen die Bestattungsgebühren: 1 300 Euro für Körperbeisetzungen und 710 Euro für Aschebeisetzungen.
Eine gärtnerische Erstanlage sowie eine Jahres- oder Dauergrabpflege (von 1 bis 15 Jahre) können individuell mit dem FBS oder der Dauergrabpflege-Treuhandstelle vereinbart werden.
Weitere Informationen: Landeshauptstadt Saarbrücken, Friedhofs- und Bestattungsbetrieb (FBS), Friedhofskanzlei Dudweiler, Tel. (06897) 99723 oder (0681) 905-4289.
Neue Informationstafeln würdigen das Handeln des Widerstandskämpfers Willi Graf
Der städtische Friedhofs- und Bestattungsbetrieb (FBS) hat in der Einsegnungshalle eine Dauerausstellung zum Leben und Wirken Willi Grafs eingerichtet.
Saarbrückens Dezernent für Bürgerdienste, Sicherheit und Sport, Paul Borgard, hat heute, 66. Todestag des Widerstandskämpfers, die Ausstellung eröffnet. Vier Aluminiumtafeln erinnern Besucher an den NS-Gegner und vermitteln ihnen einen Eindruck über sein Leben und Wirken. Borgard: „Mit dieser Dauerausstellung erhalten Besucher künftig die Gelegenheit, sich an der letzten Ruhestätte von Willi Graf intensiver mit dem Leben des Widerstandskämpfers auseinanderzusetzen. Auch Schulklassen sind hierzu herzlich eingeladen.“
Am 12. Oktober 1943 starb Graf im Alter von 25 Jahren in München unter dem Fallbeil des nationalsozialistischen Terror-Regimes. Seine sterblichen Überreste wurden 1946 auf den alten Friedhof St. Johann überführt und dort beigesetzt. 2003 ernannte die Landeshauptstadt das Mitglied der Widerstandsgruppe „Die weiße Rose“ posthum zum Ehrenbürger Saarbrückens. Bis zuletzt hatte sich der Schüler des Ludwigsgymnasiums kompromisslos und konsequent dem menschenverachtenden System der Nationalsozialisten verweigert („Ich gehe meinen Weg bis zum Ende“).
Die vier Tafeln in der Einsegnungshalle stellen die verschiedenen Etappen des Lebens von Willi Graf dar. Die erste beschäftigt sich mit seiner Kindheit und Jugend in Saarbrücken. Die folgenden beiden Tafeln beziehen sich auf seine Studienzeit, seinen Einsatz im Zweiten Weltkrieg und seine Mitgliedschaft in der Widerstandsbewegung „Weiße Rose“. Die letzte Etappe thematisiert die Inhaftierung des NS-Gegners, seine letzten Worte sowie seine Hinrichtung.
Diese Etappen-Tafeln werden durch fünf kleinere Tafeln mit Zitaten des Widerstandskämpfers ergänzt. Zu den Zitaten passende Schwarz-Weiß-Fotografien des Saarbrücker Grafik-Designers und Malers Werner Constroffer, der mit der Umsetzung des Themas beauftragt wurde, runden die Ausstellung ab.
Der Friedhofs- und Bestattungsbetrieb (FBS) der Landeshauptstadt hat auch das Umfeld der Ehrengrabstätte Grafs umgestaltet. Dort befindet sich nun ein Blumenbeet mit weißen Rosen, das die Mitgliedschaft des Studenten in der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ hervorhebt. Neue Hinweisschilder machen zusätzlich auf seine letzte Ruhestätte aufmerksam.
„Diese Maßnahme führt nicht nur zu einer Aufwertung der Ehrengrabstätte Willi Grafs, sondern unterstreicht noch einmal die kulturelle Bedeutung des St. Johanner Friedhofs, der deutschlandweit zu den schönsten historischen Friedhöfen gehört“, sagte der Dezernent für Bürgerdienste, Sicherheit und Sport abschließend.
Saarbrücker Krematorium erhält das Gütesiegel "Kontrolliertes Krematorium"
Die Arbeitsgemeinschaft Kommunaler Krematorien im Deutschen Städtetag hat dem Krematorium des Friedhofs- und Bestattungsbetriebes der Landeshauptstadt Saarbrücken (FBS) das Recht zum Führen des Siegels „Kontrolliertes Krematorium“ als Nachweis der Erfüllung aller Kriterien einer ethisch-technischen Siegel-Richtlinie verliehen. Dies teilten Beigeordneter Paul Borgard und Werkleiter Uwe Kunzler dieser Tage der Presse mit.
Der SGS TÜV GmbH wurde Ende letzten Jahres als anerkannte neutrale Institution mit der Überprüfung des Kriterienkataloges zur Siegelrichtlinie für das Saarbrücker Krematorium beauftragt und hat am 03.02.2009 die Erfüllung aller 21 Punkte des Kriterien-Kataloges bestätigt.
Das Siegel wird jeweils für drei Jahre vergeben, dann kommt das Krematorium erneut auf den Prüfstand. Wer als "Kontrolliertes Krematorium" geführt werden will, muss zum Beispiel eine 24-Stundenanlieferung für Bestattungsunternehmen gewährleisten, festgelegte Reinigungs- und Desinfektionspläne einhalten oder die fachgerechte Entsorgung von Filterstaub sicherstellen. Außerdem wird geprüft, ob die Vorschriften der Berufsgenossenschaft und des Arbeits- und Gesundheitsschutzes eingehalten werden.
Der TÜV Saarland hat darüber hinaus auch bestätigt, dass im Saarbrücker Krematorium die Einäscherung innerhalb von drei Arbeitstagen erfolgt - bei Vollständigkeit der erforderlichen Papiere und Einhaltung der gesetzlichen 48-Stunden-Frist.
Die Verleihung dieses Gütesiegels unterstreicht noch einmal die Kompetenz und die Serviceorientiertheit des Saarbrücker Krematoriums und signalisiert Bestattern und Angehörigen, dass sie es mit einem verläßlichen und seriösen Dienstleister zu tun haben.
(Siehe auch Bericht in der Saarbrücker Zeitung vom 19.05.09 "Krematorium für ethischen Standard ausgezeichnet.)

