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Friedhof Gersweiler

Der ursprüngliche Gersweiler Friedhof, auch Waldfriedhof genannt, umfasste zur Zeit der Gründung im Jahre 1905 die heutigen Felder 1- 4.

Bestattet werden können nur die Einwohner der Stadtteile Gersweiler und Klarenthal.

Einsegnungshalle Friedhof Gersweiler

Durch zwei sich kreuzende Alleen wurde eine sogenannte Vier-Felder-Anlage geschaffen. In Feld 3 findet man auch noch die alte Halle, die 1908 am damaligen hinteren Ende des Friedhofs errichtet wurde.
Doch schon Mitte der 30er Jahre erwies sich das Gebäude als zu klein. Die Grundsteinlegung für die neue Einsegnungshalle, die sich zwischen den Feldern 22 und 23 befindet, erfolgte aber erst 1955. Das Hauptgebäude mit Vorhalle verfügt über 60 Sitze und wurde nach dem Vorbild der Friedhofshalle in Scheidt errichtet.

Mit einer Größe von 4,26 Hektar gehört der Friedhof heute zu den größeren Begräbnisplätzen der Landeshauptstadt Saarbrücken.  Körper- und urnenbestattet werden nur die Einwohner der Stadtteile Gersweiler und Klarenthal. In begründeten Ausnahmefällen entscheidet die Friedhofsverwaltung gemäß der geltenden Friedhofssatzung.

Welche Grabarten gibt es hier?

Skulptur auf dem Friedhof Gersweiler

Skulptur auf dem Friedhof Gersweiler

Für Körperbestattungen werden auf dem Friedhof Gersweiler folgende Grabarten angeboten:

  • Reihengrabstätten
  • Rasenreihengrabstätten
  • Kindergrabstätten
  • Rabattengrabstätten
  • Partnergrabstätten
  • Tiefgrabstätten (eine Stelle für zwei Beisetzungen)

 

Für Aschebeisetzungen werden folgende Grabarten angeboten:

  • Reihengrabstätten
  • Anonyme Grabstätten
  • Historische Urnengemeinschaftsgrabanlage
  • Rabattengrabstätten (ein- bis dreistellig; eine Stelle für bis zu vier Urnen)
  • Baumgrabstätten

Auf den Spuren regionaler Geschichte

Ehrenbereich der Opfer des Grubenunglücks 1962 auf Grube Luisenthal

Ehrenbereich der Opfer des Grubenunglücks 1962 auf Grube Luisenthal

Ein erstes Kriegsgräberehrenfeld für die Opfer des 1. Weltkrieges wurde 1918 in Kreisform nahe des alten Eingangs an der Mitte der früheren beiden Hauptwege angelegt. Insgesamt wurden 23 Gräber belegt. Für die Kriegstoten des 2. Weltkrieges wurde ebenfalls ein Ehrenbereich zwischen den Feldern 7 und 8 in einem schmalen, nach Osten verlängerten Feld angelegt.

Hier ruhen 34 deutsche Kriegstote, darunter 10 Zivilisten. Das 5 Meter hohe asymmetrische Ehrenmal aus Eisenbeton stammt von dem Saarbrücker Künstler Günter Maas. Die verstorbenen Bergleute des Grubenunglücks Luisenthal vom 7. Februar 1962 wurden östlich von Feld 7 in einem Grubenehrenfeld beigesetzt.

Ihre Ansprechpartnerin in der Verwaltung

Simona Jurasek

Tel +49 (0) 681 905-4204
Fax +49 (0) 681 905-4223
E-Mail simona.jurasek@saarbruecken.de

Ihr Ansprechpartner auf dem Friedhof

Georg Schumacher

Tel  +49 (0) 681 9928531
Fax +49 (0) 681 9928545
E-Mail georg.schumacher@saarbruecken.de